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Entwicklung der Frühlingsmode in den letzten Jahren
Entwicklung der Frühlingsmode in den letzten Jahren
Die Modeszene ist in ständiger Bewegung und dementsprechend verändert sich der Stil der auf den Laufstegen präsentierten Designermode stetig. Doch sind die Unterschiede in der Entwicklung der Mode von Jahr zu Jahr wirklich so gravierend, sodass die modebewusste Frau ihre Frühlingsmode Jahr für Jahr erneuern muss? Oder gibt es Trends, die sich beständig wiederholen und in anderer Aufmachung wiederkehren?
Die Trends
2010: Das Jahr war vor allem von auffälligen Mustern und Grafikprints geprägt, gerne auch im wilden Mustermix. Alltagstauglich wurde dieser Stil jedoch erst in Kombination mit unifarbenen Basicteilen. Ebenfalls angesagt war der sportliche Chic, der durch die Verwendung von edlen Materialien eine elegante Note erhielt und nicht zu casual wirkte. Sehr heiß war in diesem Jahr der Safari-Look, der den Großstädten ein wahres Dschungel-Feeling verlieh. Designer setzten vor allem auf Extravaganz in Form von Rüschenminis oder Glitzergürtel. Wenn die Fashionistas nicht so sehr für den tierischen Look zu begeistern waren, taten dies sicherlich der Lingerie-Look mit Boudoir-Elementen, Candy Coulours, die für weibliche Frische sorgten, weite Swing Pants aus fließenden Baumwoll- und Seidenstoffen sowie Drapees, geschickte Raffungen und Schleifen.
Wie entwickelte sich die Frühlingsmode in den letzten Jahren?
2011: Die Frühlingsmode des Modejahrs 2011 war nicht nur von der Entwicklung zum Jeanstrend hin geprägt. Auch der Seventies-Chic erlebte auf den Runways der erlesensten Designer ein fulminantes Comeback sowie klassische Schnitte im Rahmen des Minimalismus, die eine subtile Erotik versprühten. Doch auch in dieser Saison kam die Frühjahrsmode nicht ohne Farben aus und die Designer waren sich nicht ganz einig, ob sie nun auf Knallfarben oder auf bonbonfarbene Pastelltöne setzen sollten, sodass eine bunte Farbmischung in den Läden zu erwerben war. Passend zum Minimalismus bot sich der Trend Weiß an, der entweder als kompletter Look getragen werden konnte und gebräunte Haut perfekt zur Geltung brachte, oder als ein leuchtendes Accessoire dienen konnte.
2012: Für die Frühlingsmode in diesem Jahr ist Weiß in puristischen, aber auch verspielten Designs hochgradig angesagt. Die restlichen Farben werden von Pastelltönen dominiert. Auffällig gestaltet werden die einfachen Schnitte von Kleidern durch flirrende Pailetten. Wahren Flowerpower gewährleisten die Blumenkleider, die mit satten oder zarten Prints von sexy bis plakativ für jeden Geschmack etwas zu bieten haben. Für die alternative Ader der Fashionistas ist der Ethno-Look geradezu prädestiniert, strahlt jedoch stets anmutende Eleganz und exotisches Afrika-Appeal aus.
Die Entwicklung der Frühlingsmode in den letzten drei Jahren
Wie die kurze Auflistung der verschiedenen Modetrends über die letzten Jahre gezeigt hat, sind die groben Stilrichtungen zwar unterschiedlich, verschiedene Elemente tauchen aber in abgewandelter Form immer wieder auf. So verhält es sich zum Beispiel mit dem Safari-Look aus dem Jahre 2010, dem durch den Ethno-Look des Modejahrs 2012 wieder Leben eingehaucht wurde.
Die Farbe Weiß hält sich konstant unter den Trendfarben der Frühlingsmode und minimalistische sowie puristische Schnitte der Modelle setzen sich weiterhin durch. Aufsehen erregende Details wie Schleifen oder Pailetten spielen auch jedes Jahr eine besondere Rolle und stellen einen speziellen Hingucker auf den Kleidungsstücken dar.
Auch wenn die Kleidungsstücke jedes Jahr doch irgendwie anders aussehen, sind die Stilrichtungen gar nicht so verschieden, weshalb Kleidung aus älteren Frühlingsmode-Kollektionen getrost mit den neuesten Trends kombiniert werden kann.
Yellowj /shutterstock

1 Kommentar
top Artikel, sehr informativ!